RESS

RESS/Dynamic Serving

RESS: Responsive Design + Server Side Components . Mit RESS - bzw. synonym "Dynamic Serving" (Deutsch: dynamische Bereitstellung) kann Responsive Webdesign serverseitig optimiert werden. Die Steuerung der Ausgabe wird teilweise vom Client auf den Server verlagert. Weniger wichtige Contentelemente werden mit RESS nicht ausgeliefert. Im Gegensatz zum Responsive-Design-Ansatz ist der ausgelieferte HTML-Quellcode abhängig von der Kennung des anfragenden Gerätes - dem sogenannten User-Agent. Das zu übertragende Datenvolumen kann für mobile Geräte deutlich verringert werden.

Nachteile von RESS

Die Anzahl der mobilen Geräte ist heute nahezu unüberschaubar. Daher ist eine serverseitige Erkennung der jeweiligen Geräte über den User-Agent des anfragenden Browsers nicht immer gegeben.

Responsive Webdisign hat sich mit dem "mobile first" Ansatz weiterentwickelt. Hierbei wird das HTML und CSS so organisiert, dass zunächst immer die Ressourcen für die kleinsten Geräte ausgeliefert werden. Große, für das Desktoplayout benötige, Hintergrundgrafiken werden beispielsweise nur bei Geräten mit entsprechender Bildschimbreite ausgeliefert. Eine konsequente Umsetzung von "mobile first" macht RESS in der Regel überflüssig. Nur bei sehr großen Websites, wie zum Beispiel Nachrichtenportale, kann RESS in Verbindung  mit jeweils eigenständigen Templates für die dedektierten Geräteklassen vorteilhaft sein. Der Aufwand für die Umsetzung ist entsprechend höher.